Sieg in der Super League: Andrej Vasovic lässt Luzern jubeln

Mit einem Doppelpack führte Andrej Vasovic den FC Luzern zu einem 3:1-Auswärtserfolg gegen Lausanne-Sport in der 35. Runde der Super League.
Andrej Vasovic hat sich in der 35. Runde der Super League zum Helden für den FC Luzern gekürt und einen wichtigen 3:1-Auswärtssieg bei Lausanne-Sport sichergestellt.
Der Start in die Partie verlief für die Gäste allerdings zunächst holprig, da Lausanne durch Jamie Roche früh in Führung ging.. Die Waadtländer verpassten es jedoch, den Druck aufrechtzuerhalten und einen zweiten Treffer nachzulegen, was sich nach dem Seitenwechsel als folgenschwerer Fehler erweisen sollte.
Dies verdeutlicht, wie schnell ein Spiel kippen kann, wenn eine Mannschaft ihre Dominanz nach einer Führung nicht konsequent in weitere Tore ummünzt.
Nach der Pause agierte Luzern entschlossener und belohnte sich durch Tyron Owusu, der nach einem Lattentreffer von Matteo di Giusto zum 1:1-Ausgleich abstaubte. Dieser Treffer markierte den Wendepunkt des Abends.
In der 66. Minute trat dann der erst 18-jährige Andrej Vasovic zum ersten Mal ins Rampenlicht. Nach einem Fehler der Lausanner Hintermannschaft verwertete er einen langen Ball per Direktabnahme und brachte sein Team in Front.
Es ist beeindruckend zu sehen, wie junge Talente in einer so frühen Phase ihrer Karriere die Verantwortung übernehmen und die entscheidenden Impulse liefern können.
Kurz vor Spielende setzte der Stürmer noch einen drauf: Mit einem gekonnten Lupfer über den Torhüter Karlo Letica besiegelte er den 3:1-Endstand. Für Vasovic war es der sechste Treffer in seinem erst 19. Einsatz der laufenden Saison.
Die Leistung des jungen Angreifers unterstreicht den aktuellen Aufschwung der Luzerner, die damit einen verdienten Erfolg feiern konnten.
In der kommenden Woche geht es für beide Mannschaften weiter: Lausanne reist zum Auswärtsspiel nach Winterthur, während Luzern den FC Servette zu einem Heimspiel im eigenen Stadion empfängt.
Derartige Siege in der Endphase der Saison geben einer Mannschaft das nötige Selbstvertrauen, um die letzten Aufgaben mit Schwung anzugehen.