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Sicherheits-Deal: Deutschland und Südafrika rücken näher zusammen

Es ist Montag in Berlin, die Luft im Konferenzraum riecht nach abgestandenem Kaffee und dem leisen Surren der Klimaanlage, als der neue Aktionsplan besiegelt wurde. Deutschland und Südafrika – man könnte fast sagen, sie haben sich wiedergefunden. Nach den Gesprächen zwischen Außenminister Johann Wadephul und seinem südafrikanischen Kollegen Ronald Ozzy Lamola ist klar: Die Strategische Partnerschaft soll nicht nur auf dem Papier existieren.

Es geht um viel. Sicherheit, Frieden, die großen Linien eben. Wadephul nannte das Land am Kap einen Schlüsselpartner. Das ist natürlich keine neue Erkenntnis, schließlich gibt es diese binationale Kommission, die damals unter Kohl und Mandela startete, schon seit drei Jahrzehnten. Aber irgendwie fühlt es sich heute anders an, vielleicht weil die Weltlage drückt oder weil man einfach merkt, dass man alleine nicht mehr so richtig weiterkommt. Oder so.

Und dann ist da noch der klimabezogene Kredit über 200 Millionen Euro für die »Just Energy Transition Partnership«. Ein Haufen Geld, sicher, aber Misryoum berichtet, dass es vor allem um die Richtung geht. Energiewende in Südafrika, das ist ein riesiges Unterfangen. Manchmal habe ich das Gefühl, wir verheddern uns in den Details, aber hier scheint der Fokus klar auf der Zusammenarbeit bei kritischen Rohstoffen zu liegen. Ohne die geht bei uns ja auch nichts mehr.

Was steht noch auf der Liste? Einiges. KI, Quantenforschung, Cybersicherheit – das volle Programm der modernen Zusammenarbeit. Auch die Impfstoffproduktion soll nicht zu kurz kommen, was nach den letzten Jahren nur Sinn ergibt, oder vielleicht auch nicht direkt, aber wichtig ist es allemal.

Die Liste der Kooperationsfelder ist lang: Wirtschaftsdialog, Agrarhandel, Bildung, Kunst. Es wirkt fast ein bisschen wie ein Wunschzettel für eine bessere Zukunft, in der man die berufliche Weiterbildung nicht vergisst. Ob das alles so klappt, wie geplant? Nun ja, das ist oft die Frage, die am Ende übrig bleibt.

Es ist jedenfalls Bewegung in der Sache, das muss man anerkennen.

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