Neuanfang in Bern: Serge Aubin übernimmt das Traineramt

Der SC Bern hat den Erfolgstrainer Serge Aubin verpflichtet, der die Mannschaft mit einem langfristigen Vertrag zurück an die Spitze führen soll.
Der SC Bern setzt ein deutliches Ausrufezeichen für die Zukunft und holt Serge Aubin als neuen Headcoach hinter die Bande. Der 51-jährige Kanadier, der zuletzt die deutsche Eishockeylandschaft mit fünf Meistertiteln in sieben Jahren prägte, übernimmt die «Mutzen» ab sofort.
Nach dem Ende der Ära von Heinz Ehlers, der das Team interimsweise geführt hatte, unterschrieb Aubin einen langfristigen Vertrag bis 2029. Die Verpflichtung gilt in Eishockeykreisen als wegweisende Entscheidung für den gesamten Standort.
Diese Personalie markiert einen klaren Richtungswechsel beim SC Bern, da man mit einem erfahrenen Siegertypen Stabilität und neue Impulse in die Mannschaft bringen möchte, um langfristig wieder um Titel mitzuspielen.
Aubin ist in der Schweiz keineswegs ein unbeschriebenes Blatt.. Bereits als Spieler war er über Jahre in Genf und Freiburg aktiv, bevor er sich als Trainer in Deutschland einen Namen machte.. Seine Zeit bei den Eisbären Berlin gilt als eine der erfolgreichsten Phasen eines Trainers in der DEL, was nun auch die hohen Erwartungen in Bern erklärt.
Sportdirektor Martin Plüss betonte bei der Vorstellung, dass Aubin schon lange die Wunschlösung für diese Position war. Man setze dabei nicht nur auf seine taktische Disziplin, sondern vor allem auf seine Fähigkeit, eine leistungsorientierte Kultur mit zwischenmenschlicher Empathie zu verbinden.
Der Kanadier tritt in eine Phase des Umbruchs ein. Das Ziel ist klar definiert: Der SC Bern soll unter seiner Führung wieder zu alter Stärke zurückfinden und sich als feste Größe an der Spitze der Liga etablieren.
In der Praxis wird es nun darauf ankommen, wie schnell der neue Coach seine Philosophie auf den Kader übertragen kann. Die Kombination aus seiner Erfahrung aus der Schweizer Liga und den Erfolgen in Deutschland bietet jedenfalls eine solide Basis für diesen Neuanfang.
Die Entscheidung für einen Langzeitvertrag bis 2029 verdeutlicht, dass Misryoum zufolge hier kein kurzfristiger Effekt erzielt, sondern ein nachhaltiger Prozess eingeleitet werden soll, der dem Verein wieder eine klare Identität auf dem Eis verleiht.