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Galerie Go Art startet trotz Umbauarbeiten neu

Die Galerie Go Art kehrt nach einer Zwangspause durch Wasserschäden zurück und präsentiert eine Überbrückungsausstellung in Esch/Alzette.

Die Galerie Go Art meldet sich nach monatelangem Stillstand mit einer kreativen Lösung im Kunstbetrieb zurück. Während der angestammte Pavillon aufgrund umfangreicher Instandsetzungsarbeiten weiterhin geschlossen bleiben muss, verlagert das Team sein Programm vorübergehend an einen unerwarteten Ort.

Die „Préfiguration“-Schau findet ab dem 5. Mai in den Räumlichkeiten des ehemaligen Cactus-Drink-Shops in der rue de Luxembourg in Esch/Alzette statt. Dieser provisorische Ausstellungsort liegt nur wenige Gehminuten von der Kulturfabrik entfernt.

Diese Entscheidung unterstreicht, wie wichtig die Sichtbarkeit von Kunst trotz unvorhergesehener infrastruktureller Hürden für den Kulturbetrieb ist.

Der Hintergrund für den Standortwechsel ist bedauerlich: Aufgrund massiver Wasserschäden an der Decke des Pavillons in den Nonnewisen musste der Ausstellungsbetrieb dort frühzeitig abgebrochen werden.. Infolgedessen wurden sämtliche für das laufende Jahr geplanten Vernissagen abgesagt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Um den betroffenen Kunstschaffenden dennoch eine Plattform zu bieten, zeigt Misryoum nun eine Auswahl der Werke, die ursprünglich für die Galerie vorgesehen waren.. Die Präsentation umfasst Arbeiten von Künstlern wie Bruno Baltzer, Leonora Bisagno, Kevin und Robert Brandy sowie Théid Johanns und Nora Juhasz.. Auch Chantal Maquet, Raphael Tanios und Vincent Tartarin sind mit ihren Werken in der neuen Umgebung vertreten.

Die Galerieverantwortliche Nathalie Becker beschreibt die Ausstellung als einen ersten Blick auf Projekte, die nach Abschluss der Renovierung in ihrer vollständigen Form im Pavillon zu sehen sein werden.. Der als „territoire provisoire“ betitelte Ausstellungsort fungiert somit als Brücke, bis der reguläre Betrieb in den Nonnewisen wieder aufgenommen werden kann.

Die Vernissage findet am 5. Mai um 18.30 Uhr statt. Danach ist die Ausstellung vom 6. Mai bis zum 13. Juni 2026 jeweils dienstags bis samstags von 14 bis 18 Uhr für Besucher zugänglich.

Indem die Galerie den Ausfall ihrer Räumlichkeiten durch alternative Orte kompensiert, zeigt sie die notwendige Flexibilität, um den kulturellen Dialog in der Region aufrechtzuerhalten.

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