General News

Etzella verteidigt den Titel und feiert den 17. Meister

Die Gäste verlangten dem neuen Meister, wie schon in den ersten beiden Spielen alles ab und begannen das Unterfangen Aufholjagd nochmals furios. In den ersten fünf Minuten trafen alle fünf Sparta-Spieler aus allen Lagen, mit einer perfekten Trefferquote von hundert Prozent (12:19, 6‘). Nach der Ettelbrücker Auszeit führte sich Billy McDaniel, mit einem erfolgreichen Dreierwurf erneut perfekt ein und blieb auch in den folgenden Minuten der bestimmende Faktor. Zusammen mit Adrian Delph, Philippe Gutenkauf und Nicholas Davis gelang dem Ettelbrücker ein wichtiger 16:0-Lauf (31:23, 12‘),

bevor im nun zerfahreneren Spiel insbesondere Lennart Holsten mit fünf Rebounds und acht Punkten seine Akzente setzte (40:39, 19‘). Mit den letzten gelungenen Aktionen vor dem Dreh konnten die Hausherren über das dritte Viertel ihren knappen Vorsprung verwalten. Adrian Delph baute den Abstand mit zwei Dreiern und einem Lay-up in Folge dann sogar noch auf zwölf Punkte aus (66:54, 31‘), bevor die Sparta ihrem Ruf der Finalserie gerecht wurde und nochmals zum Comeback ansetzte. Meisterlich cool Victor Iwuakor beherrschte plötzlich den Korb nach Belieben und

steuerte im Schlussviertel alleine zehn Punkte bei, bevor Philippe Arendt mit seinen überhaupt ersten Punkten per Dreier ausglich (78:78, 38‘). In den letzten beiden Minuten zeigten sich die Ettelbrücker dann meisterlich cool und entschieden nach den Freiwürfen von Nicholas Davis und gleich zwei Dreiern von Thomas Henkel die Partie 48 Sekunden vor Schluss (86:78). Sparta-Spieler Max Logelin war dennoch stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben nochmals ein richtig gutes Spiel gezeigt und immer wieder zurückgekommen, aber am Ende hat es leider wieder nicht gereicht. Uns

hat sicherlich auch heute die Erfahrung gefehlt, da nur Jarvis (Williams) bisher eine Finalserie bestritten hat.“ Gegenspieler Thomas Henkel bestätigte den Eindruck des Bartringers: „Unsere Routiniers haben die wichtigen Würfe verwandelt, während Bartringen vielleicht in der Phase die falschen Entscheidungen getroffen hat.“ Der Deutsche war sich dabei durchaus der schwierigen Aufgabe bewusst. „Sparta ist eine richtig starke Mannschaft und wir wussten, dass das nie ein Selbstläufer wird und klare Siege unmöglich seien. Sie haben hervorragende Luxemburger und sind im Kollektiv richtig gut. In jedem Viertel

kamen sie in einen Lauf und wir mussten jederzeit dagegenhalten. Umso wichtiger war, dass wir uns mit dem dritten Sieg den Weg nach Bartringen sparen und bereits feiern können“, gab ein erleichterte Ettelbrücker zu. Wertvolle Erfahrung Für Max Logelin war die Saison trotzdem ein voller Erfolg: „Wir nehmen sehr viel aus dieser Saison mit, da die Siege im Viertel- und Halbfinale gegen gute Gegner wie Walferdingen und Düdelingen keine Selbstverständlichkeit waren und wir hart dafür arbeiten mussten. Diese Erfahrungen bringen der Mannschaft weiter und wir

können gestärkt in die nächste Saison gehen“, zeigte sich der Bartringer Aufbauspieler angriffslustig. Für ihn persönlich waren die Duelle mit „Sticky“ Gutenkauf ebenfalls eine wertvolle Erfahrung: „Sticky ist aktuell der wohl stärkste Luxemburger und es war natürlich eine herausfordernde Aufgabe, gegen ihn zu spielen. Ich habe in den Spielen viel dazugelernt und mit den anderen Play-off-Spielen war die Spielzeit sicherlich ein großer Schritt in meiner Karriere“, konstatierte der Bartringer abschließend.

Etzella, Titelverteidigung, 17. Meister, Sparta, Finalserie, Billy McDaniel, Victor Iwuakor

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Are you human? Please solve:Captcha


Secret Link