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Selenskyj kündigt weitere Schläge in Russland an

StartseitePolitik Ukraine-Krieg: Selenskyj kündigt weitere Angriffe in Russland an Stand: 28.05.2026, 05:55 Uhr Von: Stephanie Munk, Simon Schröder, Felix Busjaeger, Bedrettin Bölükbasi, Christian Stör, Daniel Dillmann, Nail Akkoyun News zum Ukraine-Krieg: Kiew erwartet eine neue Mobilmachung Russlands. Selenskyj bittet Trump um mehr Munition. Der Ticker. Update, 28. Mai, 5:50 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach Gesprächen mit seiner Militärführung neue Gegenschläge im russischen Hinterland angekündigt. Das sei nötig, um Moskau klarzumachen, dass es für den Angriffskrieg gegen die Ukraine mit eigenen Verlusten bezahlen

müsse, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Besonders sind demnach weiter Anlagen der russischen Ölindustrie im Visier. Heute beschäftigt sich auf Antrag Selenskyjs der UN-Sicherheitsrat in New York in einer Sondersitzung mit den Entwicklungen im Ukraine-Krieg. Hohe Verluste im Ukraine-Krieg Update, 19:54 Uhr: Wolodymyr Selenskyj geht davon aus, dass Russland derzeit die eigene Armee aufstockt. Man erhalte „zunehmend Informationen aus russischen Innenkreisen über Vorbereitungen für eine zusätzliche Mobilmachung im Aggressorstaat“, schrieb der ukrainische Präsident auf X. So wolle Putin „die besonders hohen Verluste“ in den

besetzten Gebieten ausgleichen. In Bezug auf mögliche Verhandlungen schrieb Selenskyj: „Wir betrachten diese russischen Schritte als Bestätigung dafür, dass Moskau sich nicht auf echte Diplomatie vorbereitet.“ Ukraine-Krieg: EU-Außenminister beraten über mögliche Gespräche mit Russland Update, 17:50 Uhr: In der zyprischen Küstenstadt Limassol werden am Donnerstag die Außenministerinnen und Außenminister der EU zusammenkommen, um unter anderem über mögliche Verhandlungen mit Russland zu beraten (07:45 Uhr MESZ). Zu den Gesprächen wird auch der ukrainische Außenminister Andrij Sibyha erwartet. Für Deutschland nimmt Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) an dem

Treffen teil. Bei dem Treffen im sogenannten Gymnich-Format soll erörtert werden, unter welchen Voraussetzungen sich die Europäer an Verhandlungen mit Russland über einen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg beteiligen könnten. Auch über die Möglichkeit eines gemeinsamen europäischen Sonderbeauftragten soll diskutiert werden. Konkrete Beschlüsse sind bei dem informellen Ministertreffen jedoch nicht zu erwarten. Selenskyj bittet Trump um mehr Munition Update, 16:21 Uhr: In dem Selenskyj-Brief an Trump hat der ukrainische Präsident um mehr Munition für das US-Luftabwehrsystem Patriot zur Verteidigung ersucht. Dies berichtet die AFP, der das Schreiben

vorliegt. Selenskyj bat Trump demnach, „uns dabei zu helfen, dieses lebenswichtige Instrument zum Schutz vor dem russischen Terror“ zu sichern. Update, 15:10 Uhr: Offenbar hat sich Wolodymyr Selenskyj in einem Brief an Donald Trump gewandt, um vor dem „sich verschärfenden Mangel an Luftabwehrsystemen“ zu warnen. Dies berichtet die Kyiv Independent. „Wenn es um die Luftabwehr gegen Raketen geht, verlassen wir uns auf unsere Freunde“, zitiert die Zeitung aus dem Brief. „Wenn es um die Abwehr ballistischer Raketen geht, verlassen wir uns fast ausschließlich auf die

Vereinigten Staaten.“ Der Appell erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Russland seine massiven Luftangriffe auf die Ukraine verstärkt und öffentlich mit einer neuen Welle von Langstreckenangriffen auf Kiew droht. Ukraine-Krieg: Röttgen fordert Taurus für Kiew Update, 11:38 Uhr: Trotz der Entwicklung weitreichender Waffen durch die Ukraine selbst hat sich der CDU-Politiker Norbert Röttgen weiter dafür ausgesprochen, dem Land Taurus-Marschflugkörper aus Bundeswehr-Beständen zu liefern. Er halte es für „politisch richtig, den Taurus zu liefern“, sagte Röttgen dem Portal Politico nach Angaben vom Mittwoch. Er räumte aber

ein, für Taurus-Lieferungen habe es „nie eine Mehrheit“ gegeben. „Daran hat sich nichts geändert. Meine Meinung hat sich aber auch nicht geändert.“ Die Ampel-Regierung unter SPD-Kanzler Olaf Scholz hatte eine Lieferung von Taurus an die Ukraine stets abgelehnt. Die neue schwarz-rote Bundesregierung will aus taktischen Gründen weniger detailliert über Waffenlieferungen an die Ukraine berichten als die Vorgängerregierung. Dies betrifft auch etwaige Taurus-Lieferungen. Röttgen sagte dem „Berlin Playbook“-Podcast von Politico, inzwischen verfüge die Ukraine selbst über vergleichbare Waffen: „Sie kann inzwischen russische Ziele mit 1000 Kilometer

von der ukrainischen Grenze entfernt treffen.“ Update vom 27. Mai, 9:00 Uhr: Russland und die Ukraine haben in der Nacht erneut schwere Angriffe mit Drohnen und Raketen gegeneinander gestartet. In der südrussischen Hafenstadt Taganrog am Asowschen Meer sind nach offiziellen Angaben zwei Menschen durch einen Raketenangriff verletzt worden. Sie seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte Bürgermeisterin Swetlana Kambulowa bei Telegram mit. Laut dem unabhängigen Internetportal „Astra“ wurde bei der Attacke ein Werk zur Flugzeugreparatur getroffen. Einschläge gab es demnach auch in Tuapse, Woronesch und auf

der Krim. Ukraine-Krieg: Gegenseitige Angriffe zwischen Moskau und Kiew dauern an In Tuapse am Schwarzen Meer soll einmal mehr die örtliche Raffinerie Ziel der Angriffe gewesen sein. Das Ausmaß der Schäden ist noch unklar. Zudem riefen offiziellen Angaben nach Drohnentrümmer im Hafengelände einen Brand hervor. In Woronesch wurde Medienberichten zufolge ein Militärflugplatz getroffen. Auf der von Russland seit 2014 annektierten Krim gab es Einschläge in der Hauptstadt Simferopol und dem Marinehafen Sewastopol. Die Hafenstadt sei mit Drohnen und Marschflugkörpern attackiert worden, teilte der Gouverneur von

Sewastopol, Michail Raswosschajew, mit. Er berichtete von Schäden an der Filiale der russischen Zentralbank und einem Wohnhaus. Personen kamen demnach nicht zu Schaden. Medienberichte über einen Einschlag im Hauptquartier der Schwarzmeerflotte wurden offiziell bislang nicht bestätigt. Auf der Gegenseite wurden in der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk sechs Menschen durch russische Angriffe verletzt, darunter ein Minderjähriger. Das russische Militär habe bei den Attacken Drohnen, Artillerie und gelenkte Gleitbomben eingesetzt, schrieb Militärgouverneur Olexander Hanscha. Einschläge gab es demzufolge auch in der Region Tschernihiw nördlich von Kiew. Ein Unternehmen

in der Stadt sei beschädigt worden, Verletzte gebe es nicht, teilte der Chef der örtlichen Militärverwaltung, Dmytro Bryschynskyj mit. Update, 20:40 Uhr: Nach fortgesetztem Drohnenalarm in den baltischen Staaten hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Moskau vorgeworfen, die europäischen Demokratien „destabilisieren“ zu wollen. „Dies ist eine bewusste Strategie Russlands“, sagte von der Leyen am Dienstag bei einem Treffen mit den baltischen Staats- und Regierungschefs in Vilnius. „Doch ganz ähnlich wie auf den Schlachtfeldern der Ukraine scheitert Russland“, fügte sie hinzu. In den vergangenen Monaten haben

Drohnenalarme in den baltischen Staaten zugenommen, da die ukrainischen Angriffe auf russische Ziele in der nahegelegenen Region St. Petersburg intensiviert wurden. Letzte Woche hatte ein in Litauen stationierter NATO-Kampfjet über Estland eine offenbar verirrte ukrainische Drohne abgeschossen. Kiew beschuldigte Moskau, absichtlich ukrainische Drohnen in die Baltenstaaten umzuleiten. Ukraine-Krieg: Selenskyjs Chefunterhändler zu Gesprächen in Berlin Update, 18:22 Uhr: Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow ist nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums am Dienstag in Berlin mit Vertretern der Bundesregierung zu sicherheitspolitischen Gesprächen zusammengekommen. Umerow habe sich unter anderem

mit dem außen- und sicherheitspolitischen Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz, Günter Sautter, getroffen, hieß es in Kiew. Demnach handelte es sich „nicht um ein Dringlichkeitstreffen“, sonder um „routinemäßige, geplante Arbeit mit europäischen Kollegen“. „Gestern war Brüssel, heute ist Berlin. Im Laufe der Woche folgen noch weitere Besuche in europäischen Hauptstädten“, hieß es weiter. EU reagiert auf russische Kiew-Drohung Update, 15:05 Uhr: Nach der russischen Aufforderung an Ausländer und Diplomaten zum Verlassen der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat die EU den Geschäftsträger der russischen Botschaft in Brüssel

einbestellt. Diese russische „Drohung“ sei eine „inakzeptable Eskalation“, erklärte EU-Kommissionssprecherin Anitta Hipper am Dienstag im Onlinedienst X. Die diplomatischen Mitarbeiter der EU in der Ukraine würden in Kiew bleiben, fügte sie hinzu. Russland hatte weitere Angriffe auf Kiew angekündigt und Ausländer daher zum Verlassen der Stadt aufgerufen. Brüssel fordere Russland auf, den Beschuss von Zivilisten zu beenden und einer „vollständigen und bedingungslosen Waffenruhe“ zuzustimmen, schrieb Hipper. Russland solle „echte Friedensgespräche“ aufnehmen. Update, 13:15 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben die Raffinerie im russischen

Sysran erfolgreich außer Betrieb gesetzt. Russland habe die Anlage in der Oblast Samara nach dem Angriff vom 21. Mai inzwischen stillgelegt, behauptete der Generalstab in Kiew. „Die ukrainischen Verteidigungskräfte werden systematisch weiter Maßnahmen ergreifen, um die Russische Föderation zur Einstellung ihrer bewaffneten Aggression gegen die Ukraine zu zwingen“, hieß es in der Erklärung weiter. Ukraine-Krieg aktuell: Putin will mit Schuldenerlass neue Soldaten werben Update, 11:50 Uhr: Der Kreml will mit neuen finanziellen Anreizen weitere Kämpfer für den Ukraine-Krieg anwerben. „Die Teilnehmer der militärischen Spezialoperation und

ihre Ehepartner sind von Zahlungsverpflichtungen wegen überfälliger Kredite bis zu einer Summe von zehn Millionen Rubel (umgerechnet knapp 120.000 Euro) befreit“, teilte der Kreml via Telegram mit. Präsident Wladimir Putin hat ein entsprechendes Dekret unterzeichnet. Ziel der Regelung ist, den offenbar ins Stocken geratenen Prozess der Anwerbung neuer Soldaten wieder in Gang zu setzen. Ukraine-Krieg aktuell: Russland greift mit Raketen und Drohnen an Update, 11:00 Uhr: Russland hat die Ukraine in der Nacht mit zwei ballistischen Iskander-M-Raketen sowie 122 Kampf- und Täuschungsdrohnen angegriffen. Nach Angaben

der ukrainischen Luftstreitkräfte schoss die Luftabwehr 111 Drohnen ab. Die Raketen wurden demnach aus der russischen Region Rostow und der besetzten Krim abgefeuert. Ukraine-Krieg: EU-Vertretung in Kiew unbeeindruckt von russischen Drohungen Update, 9:45 Uhr: Ungeachtet massiver russischer Drohungen mit systematischen Angriffen auf Kiew wollen sich die Ukraine und ⁠die ‌Vertretung der EU in Kiew nicht einschüchtern lassen. Die EU-Vertretung werde in ⁠Kiew bleiben, betonte die Leiterin des dortigen EU-Büros, Katarina Mathernova laut Reuters. Russland wolle mit seinen Warnungen lediglich Panik säen und die Ukraine isolieren.

Auch der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha rief die Verbündeten auf, sich der russischen Erpressung nicht zu beugen. Die allgemeine Sicherheitslage in Kiew sei unverändert – Russland beschieße die ukrainische Hauptstadt regelmäßig seit mehr als vier Jahren. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew meldet neue zahlen zu Verlusten für Russland Update, 8.30 Uhr: Kiew hat neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 1010 Soldaten verloren. Insgesamt sind demnach bereits mehr als 1,35 Millionen russische Soldaten im

Kampf getötet oder schwer verwundet worden. Nachfolgend ein Überblick der von Kiew genannten Zahlen. Die Daten lassen sich unabhängig nicht überprüfen. Soldaten: 1.357.950 (+1010 zum Vortag)Panzer: 11.954 (+1)Artilleriesysteme: 42.751 (+64)Mehrfach-Raketenwerfer: 1804 (+2)Luftabwehrsysteme: 1397 (+1) Warnungen aus Russland Update, 7:00 Uhr: Nach den jüngsten russischen Großangriffen und Warnungen an ausländische Botschaften in Kiew hat US-Außenminister Marco Rubio erklärt, dass sein Land weiter im Ukraine-Krieg vermitteln wolle. „Jedes Mal, wenn man diese massiven Angriffe der einen oder anderen Seite sieht, ist dies eine mahnende Erinnerung daran, warum

dies ein schrecklicher Krieg ist“, sagte Rubio am Dienstag in Indien. „Er muss beendet werden.“ Ukraine-Krieg aktuell: Russland meldet Abschuss von Flugkörpern über Region Leningrad Erstmeldung: Die russische Luftabwehr hat ​nach offiziellen Angaben ⁠Flugkörper abgeschossen, die auf die Region Leningrad zugesteuert sind. ⁠Dies teilte der regionale ​Gouverneur ⁠Alexander Drosdenko über Telegram mit. Weitere Details nannte ​er zunächst nicht. ​In der Region im Nordwesten Russlands ⁠liegt unter anderem die Millionenmetropole St. Petersburg. Zudem ⁠befinden sich ‌dort wichtige Hafenanlagen und Energieinfrastruktur wie Ölraffinerien.

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