35:29 gegen Pfadi Winterthur: Kriens-Luzern folgt Kadetten in den Playoff-Final

Kriens-Luzern gewinnt 35:29 gegen Pfadi Winterthur und steht nach einem schnellen Halbfinal erneut im Playoff-Final.
Die Entscheidung ist gefallen: Kriens-Luzern hat mit einem klaren 35:29 gegen Pfadi Winterthur den Final-Einzug perfekt gemacht.
Nach dem Vorbild der Kadetten Schaffhausen zogen die Zentralschweizer in der Halbfinal-Serie nach. Wie schon in den letzten beiden Jahren zeichnete sich ab, dass im Schweizer Männer-Handball erneut ein Duell um den Titel zwischen den üblichen Spitzen stattfinden wird.
Vor über 3000 Fans in der Pilatus-Arena gewann Kriens-Luzern 35:29 und schaffte es damit, die Serie vorzeitig zu machen. Es war der dritte Sieg im dritten Spiel der Best-of-5-Begegnung.
Im Spielverlauf setzte Kriens-Luzern früh Akzente und geriet dabei nie ins Hintertreffen. Zur Pause führte das Team bereits deutlich 18:15.
Entscheidend war vor allem die Phase, in der der Vorsprung immer stabiler wurde und Pfadi Winterthur keine echten Wege fand, dagegenzuhalten.
Ein großer Faktor auf Kriens-Luzerns Weg war Torhüter Kévin Bonnefoi. Er wehrte 13 von 38 Würfen ab und brachte in der Schlussphase mit mehreren Paraden den Schwung der Gastgeber nachhaltig ins Rollen.
Offensiv zeigte Nationalspieler Luca Sigrist seine Wirkung: Mit 16 Treffern prägte er das Angriffsspiel maßgeblich. Für Kriens-Luzern war es im 18. Heimspiel der Saison zudem bereits der 15. Sieg.
Warum das so wichtig ist: Wer im Halbfinal gleich dreimal gewinnt, nimmt nicht nur Punkte mit, sondern auch Momentum und Sicherheit für die entscheidenden Wochen.
Im Final treffen nun Schaffhausen und Kriens-Luzern aufeinander. Beide Teams zählen damit zu den besten der Qualifikation, und die Kadetten starten mit Heimvorteil in die Serie.
Damit steht fest: Die Finalserie beginnt erst am 24. Mai. Der Start verschiebt sich, weil WM-Qualifikationsspiele der Schweiz gegen Italien den Kalender bestimmen.