Ube-Latte erobert Cafés: Violett verdrängt Matcha

Wer aktuell durch Instagram oder TikTok scrollt, kommt an einem neuen Trendgetränk kaum vorbei: Ube-Latte.
Das kräftig violette Getränk auf Basis einer philippinischen Yamswurzel erobert gerade Cafés und große Ketten weltweit.
Starbucks hat das Potenzial bereits erkannt.
Die Kaffeehauskette führte in ihren US-Filialen einen Iced Ube Coconut Macchiato ein.
Inzwischen tauchen Ube-Drinks auch in europäischen Filialen auf.
Die auffällige Farbe macht Ube zum perfekten Social-Media-Getränk, wie chip.de unter Berufung auf die Süddeutsche Zeitung berichtet.
“Social Media Gorgeous” – so nennt die New York Times das Phänomen, dass Lebensmittel heute vor allem gut aussehen müssen.
Traditionelles Lebensmittel wird zum Hype Auf den Philippinen gehört Ube seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Zutaten für Desserts.
Die Knolle wird dort traditionell in Eiscreme, Kuchen und Milchshakes verwendet.
Der süßliche, leicht nussige Geschmack und die intensive violette Farbe stammen von natürlichen Pflanzenfarbstoffen.
Cafés inszenieren den Farbwechsel bereits offensiv mit Slogans wie “Violett ist das neue Grün.
Bye Matcha.
Hi Ube”.
Wo früher grüne Matcha-Lattes die Feeds dominierten, tauchen nun immer häufiger kräftig lilafarbene Ube-Shakes auf.
Gesunde Alternative mit Haken Ube gilt als gesund, fett- und kalorienarm und enthält wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Vitamin C.
Allerdings werden die meisten Ube-Getränke nicht mit der echten Wurzel, sondern mit Ube-Pulver zubereitet.
Experten vermuten, dass sich Ube als anhaltender Trend etablieren könnte.
Große Ketten wie Dunkin Donuts haben den Geschmack bereits in Sondereditionen getestet – ein klares Zeichen, dass der lila Hype gekommen ist, um zu bleiben.
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