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Headcoach beim SC Bern: Serge Aubin übernimmt die Meistertrainer-Rolle

Serge Aubin wird neuer Headcoach beim SC Bern. Der Kanadier folgt auf Heinz Ehlers und soll das Team zurück in die Erfolgsspur führen.

Überraschungen auf dem Trainerstuhl bleiben beim SC Bern nicht aus: Serge Aubin ist der neue Headcoach und startet mit klaren Ansprüchen in der Bundesstadt.

Der 51-Jährige übernimmt die Rolle beim Schweizer Club nach dem Gewinn seines fünften Meistertitels als Trainer mit den Eisbären Berlin.. Kurz zuvor wechselte er von der Hauptstadt an die Aare, wie Misryoum berichtet.. In diesem Umfeld fällt der Blick vor allem auf die Frage, wie schnell Aubin seine Vorstellungen im Spielalltag verankern kann.

Serge Aubin folgt auf Heinz Ehlers, der nach der Übernahme von Jussi Tapola Ende Oktober bis zum Saisonende tätig war. Der neue Vertrag ist bis 2029 datiert, damit hat die sportliche Planung deutlich mehr Kontur als ein reines Zwischenlösungs-Szenario.

Als Meistertrainer mit entsprechender Vita ist Aubin kein Unbekannter in der Schweiz. Bereits zwischen 2004/05 sowie von 2006 bis 2009 war er in Genf-Servette im Einsatz, danach folgten weitere Stationen unter anderem in Freiburg.

Aubin hat allerdings auch eine Trainerphase hinter sich, die ihn in Deutschland besonders geprägt hat. Bei den ZSC Lions arbeitete er in der Saison 2018/19, ehe mit Berlin die erfolgreichste Zeit begann: In sieben Jahren holte er fünf Meistertitel.

Dass der SC Bern mit Aubin auf eine Mischung aus Leistungskultur und sozialer Führung setzt, ist dabei kein Zufall. Gerade in Ligen mit hoher Leistungsdichte wird die Fähigkeit, Teams mental stabil zu halten, oft genauso wichtig wie Taktik.

Sportdirektor Martin Plüss beschreibt Aubin im Communiqué als Wunschlösung und betont dabei eine klare, fordernde Leistungskultur, die gleichzeitig von Empathie und hoher Sozialkompetenz getragen werde.. Für den Club dürfte damit auch die Erwartung verbunden sein, die Mannschaft nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft auszurichten.

In dieser Konstellation bedeutet der Trainerwechsel vor allem eins: Der SC Bern setzt auf Kontinuität und will sich mittelfristig wieder als Titelkandidat zeigen.. Misryoum ordnet ein: Ob das gelingt, entscheidet sich im Zusammenspiel aus Ansatz, Umsetzung und der Bereitschaft des Teams, die neue Linie anzunehmen.

Am Ende geht es für den SC Bern weniger um den Namen an der Bande als um den Effekt auf dem Eis. Serge Aubins Aufgabe ist damit zugleich klar und anspruchsvoll: die Rückkehr zur eigenen Stärke, und zwar so, dass sie am Saisonende nicht nur als Plan, sondern als Ergebnis sichtbar wird.

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