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Nina Chuba fordert mehr Offenheit bei Therapie

Nina Chuba spricht über psychische Krisen und empfiehlt Therapie als Stärke. Sie beschreibt, wie sie früh Hilfe einholen konnte.

Nina Chuba macht deutlich, wie sehr psychische Hilfe entstigmatisiert werden sollte.

Die Pop-Künstlerin rät Menschen in psychischen Ausnahmesituationen, passende Unterstützungsangebote anzunehmen. Therapie sei für sie kein Makel, sondern ein Zeichen von Stärke und Selbstreflexion. Für viele sei es befreiend, offen zu sagen, dass es einem gerade schlecht gehe oder man Hilfe brauche.

In der Praxis zeigt sich, wie schnell sich psychische Belastung bemerkbar machen kann, wenn man sie ignoriert.

Chuba berichtet, dass ihre eigene Situation einmal in einem intensiven Songwriting-Umfeld gekippt sei.. Sie habe sich morgens plötzlich nicht mehr aufstehen können, sei im Zimmer geblieben, habe viel geweint und sich zu nichts aufraffen können.. Rückblickend sei ihr klar geworden, dass das nicht einfach nur Erschöpfung gewesen sei.

Dabei sei auch klar geworden, welchen Druck sie sich selbst gemacht habe: Sie wollte zu jener Zeit unbedingt weiterarbeiten, doch im Ergebnis sei aus dem Projekt nicht das Gewünschte entstanden.

Dass sie in so einem Moment früh mit ihrem Management gesprochen habe, habe ihr geholfen, rasch Unterstützung zu bekommen.

Nina Chuba sagt, sie habe direkt Hilfe eingefordert und sei umgehend unterstützt worden. Seit zweieinhalb Jahren befindet sie sich laut ihrer Aussage in Therapie und empfiehlt den Schritt weiter.

Die Musikerin gehört zu den erfolgreichsten Pop-Künstlerinnen Deutschlands. Bekannt wurde sie 2022 unter anderem durch den Song „Wildberry Lillet“; seitdem hat sie mit mehreren Titeln für Aufsehen in den Charts gesorgt.

Für viele dürfte gerade dieses offene Sprechen entlastend sein: Es macht sichtbar, dass professionelle Hilfe auch dann sinnvoll ist, wenn der Alltag nach außen weiterläuft.