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Napoleon am 205. Todestag: Größe, Biografenstreit und Korsika-Wende

Zum 205. Todestag von Napoleon rückt eine Biografie von Jacques Bainville in den Fokus – samt frühen Stationen von Korsika bis Toulon.

Er hat zweifellos in kurzer Zeit vieles erreicht und verändert.. Seine Spuren sind noch allenthalben sichtbar und lassen sich in Zukunft nicht verwischen.. Sein Name sorgt heute noch für kontradiktorische Auseinandersetzungen.. Eine, laut Experten, der besten Biografien über den am 15.. August 1769 geborenen Feldherrn stammt von Jacques Bainville, der ein vernichtendes Urteil über den französischen Kaiser fällt: „Außer für den Ruhm, außer für die Kunst wäre es vermutlich besser gewesen, er hätte nicht gelebt.“

Mit der Schlacht von Ponte-Novo am 8.. März 1769 konnte Frankreich, dank der Unterstützung einiger korsischer Familienclans, darunter der Clan von Carlo Bonaparte, die Herrschaft über Korsika antreten.. Dieser Seitenwechsel erlaubte Napoleon Bonaparte die Militärschule von Brienne-le-Château in der Champagne zu besuchen.. Im Oktober 1784 wurde der in Mathematik begabte junge Mann zum Kadetten für die königliche „Ecole militaire“ von Paris bestimmt.. Allerdings blieb er nur zwei Jahre und neun Monate beim Regiment, zog es

ihn doch wieder in die Heimat zurück.. Im Mai 1792 stellte er einen Antrag auf Reintegration in die Armee und wurde zum Hauptmann befördert.. Sein Familienclan verlor indes an Boden und verließ die Insel, um schließlich am 11.. Juni 1793 in Toulon zu landen.

Napoleon, 205. Todestag, Jacques Bainville, Ponte-Novo, Korsika, Brienne-le-Château, Toulon

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