Nach E-Scooter-Unfall in Warendorf: Was man jetzt wissen muss

Es ist diese Art von Nachricht, bei der man erst einmal tief durchatmen muss. Ein 14-jähriger Jugendlicher aus Warendorf hatte einen schweren Unfall mit seinem E-Scooter – das lässt niemanden kalt. Wenn man durch die Straßen geht und das leise Surren dieser kleinen Flitzer hört, vergisst man manchmal, dass das keine Spielzeuge sind. Tatsächlich steckt dahinter ein ganzer Katalog an Regeln, die man eigentlich kennen sollte, bevor man überhaupt aufsteigt.
Fangen wir bei den Grundlagen an: Wer einen E-Scooter fahren will, muss mindestens 14 Jahre alt sein. Ohne die allgemeine Betriebserlaubnis und eine gültige Versicherung – das ist Pflicht nach der Fahrzeugverordnung – geht rein gar nichts. Und wenn man ehrlich ist, wer von uns hat sich schon mal die Zeit genommen, die Versicherungsplakette wirklich genau zu prüfen? Eben. Das Fahrzeug muss außerdem technisch einwandfrei sein: Zwei Bremsen, eine helltönende Klingel und Licht sind Vorschrift. Ein Anhänger? Streng verboten. Und noch wichtiger: Bitte nur alleine fahren. Keine zweite Person, egal wie kurz der Weg ist.
Wo fährt man damit eigentlich? Wenn ein Radweg da ist, gehört man da hin. Punkt. Gibt es keinen, muss man auf die Fahrbahn ausweichen. Man darf also nicht einfach über den Gehweg brettern, auch wenn das verlockend aussieht, wenn es mal schnell gehen muss. Und dann sind da noch die Handzeichen – wer keinen Blinker hat, muss den Arm ausstrecken. Nicht nur so halb, sondern richtig. Klingt banal, verhindert aber vielleicht den nächsten Auffahrunfall, oder wie man das nennt.
Was viele unterschätzen: Für E-Scooter gelten bei Alkohol, Drogen oder Medikamenten die gleichen Grenzwerte wie beim Auto. Wer hier am Gasgriff manipuliert, um schneller als die erlaubten 20 km/h zu fahren, spielt nicht nur mit der Technik, sondern riskiert seinen Versicherungsschutz und den Führerschein. Eine Helmpflicht gibt es zwar nicht – auch wenn man sich manchmal fragt, warum eigentlich nicht – aber die Polizei rät dringend dazu. Sicherheit geht vor, auch wenn man vielleicht erst 14 ist oder sich besonders cool fühlt.
Es ist eigentlich alles klar geregelt, oder vielleicht auch nicht ganz so übersichtlich im Alltag. Man sollte einfach aufpassen, denn so ein Gerät unterschätzt man schnell. Ich meine, man steht da drauf und denkt, es läuft schon, bis es eben nicht mehr läuft. Also, passt auf euch auf da draußen.