Madjo und Carolo Basket verpassen Finale in den französischen Play-offs

Carolo Basket scheitert im französischen Play-off-Halbfinale knapp. Trotz starken Comebacks reicht es Madjo und Co. am Ende nicht fürs Finale.
Ein Halbfinale kann sich in Frankreich wie ein Märchen anfühlen, doch für Madjo und Carolo Basket endet der Traum diesmal kurz vor dem Ziel.
Im Viertelfinale hatte das Team noch für Schlagzeilen gesorgt: Dionne Madjo und ihre Teamkolleginnen drehten im Rückspiel gegen Villeneuve d’Ascq einen enormen Rückstand und machten das Comeback zum wohl spektakulärsten der französischen Damenmeisterschaft.. Diese Dynamik nahm Carolo Basket im weiteren Verlauf mit.
Im Halbfinale stand dann Charleville-Mézières gegen Bourges auf dem Prüfstand.. Bereits im Hinspiel musste das Team vor heimischem Publikum eine Niederlage hinnehmen, die Ausgangslage war damit klar schwierig.. Doch am Samstag zeigte Carolo Basket erneut, dass es Rückschläge nicht so leicht abschreibt.
Dabei lag der Underdog nach den ersten drei Vierteln sogar mit 24 Punkten vorne. Genau dieser Vorsprung ist es, der die Dramatik besonders greifbar macht: Wer so deutlich führt, braucht eigentlich nur kontrolliert nach vorn zu spielen. Stattdessen kippte die Partie im letzten Durchgang.
Am Ende wurde aus der vielversprechenden Führung ein engeres Ergebnis, das nicht mehr für das Finale reichte. Carolo Basket setzte sich zwar noch durch, doch mit 69:61 blieb der Vorsprung zu klein, um den Sprung ins entscheidende Spiel zu schaffen.
Für Dionne Madjo blieb der Einsatz dabei überschaubar: Sie kam auf einen Kurzeinsatz von vier Minuten.
Damit ist die Saison in den französischen Play-offs für Carolo Basket vorerst beendet. Das ändert zwar nichts daran, wie beeindruckend die früheren Rückrunden waren, zeigt aber auch, wie schnell eine Partie kippen kann, wenn der letzte Abschnitt nicht mehr passt.
Am Ende zählt der Spielstand, nicht die Hoffnung auf das nächste Wunder. Misryoum berichtet, wie knapp der Schritt zum Finale gewesen wäre.