Lacher im Netz: „Billiger als Tanken“ – ganze Tankstelle zu verkaufen

Die Preise an den Zapfsäulen treiben einem aktuell fast den Schweiß auf die Stirn. Wer bei diesem Anblick schon mal kurz den Gedanken hatte, einfach das ganze Ding zu kaufen, anstatt nur für 50 Euro zu tanken – nun, jetzt bietet sich die Gelegenheit. Auf einer bekannten Plattform geistert seit Kurzem ein Inserat herum, das eine komplette Tankstelle für 536.000 Euro anpreist. Wahnsinn eigentlich, oder?
Wie Misryoum berichtet, geht die Anzeige im Netz gerade ordentlich steil. Auf Plattformen wie Reddit zerreißen sich die Leute förmlich das Maul darüber. Das ist der typische Humor, den man so in den Kommentaren findet. Einer fragt ganz trocken, ob die Tanks bei der Übergabe wenigstens voll sind. Wäre ja fast schon ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, was der Sprit heute kostet. „Business der Zukunft“, schreibt ein anderer Nutzer unter den Beitrag. Der Geruch von altem Benzin und heißem Kaffee liegt fast in der Luft, wenn man sich die Bilder der Zapfsäulen so anschaut.
Das Angebot wirkt auf den ersten Blick wie ein schlechter Witz aus der Anstalt, aber es scheint absolut ernst gemeint zu sein. Wir reden hier nicht von einer kleinen Spielzeugstation. Das Objekt steht auf einem Areal von rund 1.470 m² Eigengrund, dazu kommen noch mal über 1.300 m² Pachtfläche. Also Platz für den ganz großen Traum vom eigenen Treibstoff-Imperium ist allemal da.
Man fragt sich natürlich: Wer kauft sowas? Vielleicht jemand, der von der aktuellen Marktlage so richtig profitieren will. Oder einfach nur jemand mit zu viel Kleingeld.
Zur Ausstattung gehören jedenfalls vier Waschanlagen, eine vollautomatische Waschstraße und acht Staubsaugerplätze. Außerdem sind vier Zapfsäulen mit modernen Zahlungsautomaten dabei und die passenden Kraftstofftanks – jeder davon fasst 20.000 Liter. Klingt erst mal nach einer Menge Verantwortung, eigentlich. Wenn man dann noch bedenkt, dass ein kleiner Verkaufsbereich mit 62 m² und Büroflächen dazugehören, wirkt das Paket sogar irgendwie durchdacht. Ob sich das in der aktuellen wirtschaftlichen Lage wirklich rechnet, steht auf einem anderen Blatt – oder vielleicht auch nicht, wer weiß das schon so genau.