Jeddeloh stoppt Negativserie gegen Drochtersen mit 2:2

Jeddeloh – Im letzten Heimspiel der Regionalliga-Saison haben die Fußballer des SSV Jeddeloh ihre Negativserie beendet.
Am Samstagnachmittag erkämpften sich die Ammerländer nach doppeltem Rückstand noch ein 2:2 (0:1) gegen die SV Drochtersen/Assel.
Zuvor hatten die Jeddeloher drei Liga-Spiele in Serie verloren.
Somit beendet der SSV Jeddeloh seine Rekordsaison mit 64 Punkten auf Platz vier.
Pokalfinale im Blick Der wahre Saisonhöhepunkt kommt für die Ammerländer aber noch.
Bereits am kommenden Sonntag, 24.
Mai, treffen die Jeddeloher in Barsinghausen im Endspiel des Landespokals erneut auf Drochtersen/Assel.
Entsprechend wollten beide Trainer der Liga-Partie nicht allzu viel Wert zurechnen.
„Am Ende geht das 2:2 in Ordnung.
Wir haben heute schon probiert, mit der bestmöglichen Elf hier einen Sieg zu holen“, sagte SV-Trainer Oliver Iannou nach dem Spiel.
Neue Schlüsse aus dem Spiel habe er nicht gezogen.
„Beide Teams und Spieler kennen sich gut.
Ich glaube eher nicht, dass wir bis Sonntag noch große Geheimnisse ausarbeiten können“, sagte Iannou.
Ähnlich sah es Jeddelohs Trainer Björn Lindemann, der mit vier weiteren Spielern von 460 Zuschauern in der Haskamp-Arena vor dem Anpfiff lautstark verabschiedet wurde: „Wir wollten uns natürlich mit einem Heimsieg von unseren Fans verabschieden.
Wir sind leider nicht gut reingekommen, haben uns aber ins Spiel gekämpft und am Ende das Remis verdient.“ Früher Rückstand Auf dem Platz war es meist ein Abtasten, in dem beide Teams wenig Risiko gehen wollten.
Den Gästen spielte der frühe Führungstreffer von Jannes Wulff in der vierten Minute in die Karten.
So konnte sich Drochtersen tief fallen lassen.
Die Jeddeloher hatten viel Ballbesitz, kamen aber zu selten in ihr Tempospiel.
Auch im Strafraum fehlte die nötige Präsenz.
„Wir kommen natürlich nicht gut rein, gerade im letzten Drittel hat uns die Energie gefehlt“, gab Lindemann zu.
Ioannu bemängelte die fehlende Intensität im Pressing seiner Mannschaft.
Jeddeloh näherte sich mit ersten Gelegenheiten von Moritz Brinkmann (16.
Minute), Tobias Bothe (21.) und Dominque Ndure (43.) zwar an.
Gefährlich wurde es aber zu selten.
Im zweiten Durchgang änderte sich an der Spielausrichtung wenig, die Gastgeber wurden jedoch etwas zielstrebiger.
Ein Abschluss des eingewechselten Pascal Steinwender (47.) und einer von Ndure (56.) waren die ersten richtig guten Gelegenheiten.
Somit war das 1:1 durch Kapitän Kasra Ghawilu (62.) zu einem etwas späteren Zeitpunkt nicht unverdient.
Freistoß-Treffer Nach dem Ausgleich nahmen auch die Gäste wieder aktiver am Spiel teil.
Gegen teils wild verteidigende Jeddeloher kamen über das Tempospiel Matti Cebulla (66.) und Philipp Aue (69.) zu guten Gelegenheiten.
„Da müssen wir eigentlich das zweite Tor machen“, haderte SV-Trainer Ioannu.
Das erledigte in der 77.
Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß dann Aue und bekam dafür sogar Lob von Lindemann: „Das war leider ein wirklich schönes Freistoßtor.“ In der Schlussphase war es dann eine Willensleistung der Jeddeloher, die das Remis ermöglichte.
Eine Doppelchance von Steinwender (86.) brachte noch nicht den Ausgleich.
Erst eine von Robin Krolikowski vollendete scharfe Hereingabe von Tom Kanowski ließ die Jeddeloher in 89.
Minute jubeln.
Für Jeddeloh spielten: Onken – von Aschwege, Siala, Friedrichs – Ndure (67.
Gaida), M.
Brinkmann, Krolikowski, Taguchi (79.
Stottmann), Janßen (67, Kanowski) – Bothe (46.
Steinwender), Ghawilu (79.
Wegner)
SSV Jeddeloh, SV Drochtersen/Assel, Regionalliga Nord, 2:2, Pokalfinale Landespokal, 24. Mai