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70 Jahre Kunst: Ausstellung von Georg Brandner eröffnet

Im KulturQuartier Leoben ist die Ausstellung „70 Jahre Kunst“ mit Bildern und Glasskulpturen von Georg Brandner eröffnet. Zu sehen bis 19. Juni 2026.

Eine Ausstellung, die nach Farbe schmeckt und nachwirkt: Im KulturQuartier Leoben ist die Schau „70 Jahre Kunst“ mit Werken von Georg Brandner eröffnet worden.

Brandner, der in Niklasdorf lebt, zeigt dort Bilder und Glasskulpturen, die sich über Jahrzehnte eigener Handschrift erstrecken.. Bereits mit der Eröffnung wurde deutlich, dass es nicht nur um ein Jubiläum geht, sondern um eine künstlerische Entwicklung, die seit einem halben Jahrhundert andauert.. Der Fokus liegt auf dem eigenen Weg, der sich durch unterschiedliche Techniken und Stimmungen zieht.

Dabei markiert das 70-jährige Jubiläum von Georg Brandner ebenso wie 50 Jahre freischaffendes Arbeiten einen Anlass, der in Leoben sichtbar gemacht wird. Misryoum schreibt: Die Stadt richtet den Blick damit bewusst auf den Ursprung einer Laufbahn, die Brandner international bekannt gemacht hat.

Für Bürgermeister Kurt Wallner ist Brandner ein Faktor für frischen Wind in der Kulturszene. Er hob hervor, dass der Künstler stets konsequent seinen eigenen Weg gegangen sei und seine Arbeiten neue Dimensionen eröffnen.

Gleichzeitig beschreibt Brandner selbst die Farbe als seinen direkten Zugang zur eigenen Arbeit.. Mit ironischem Unterton sagt er sinngemäß, dass seine „Medizin“ die Farbe sei, weil er sie sich leisten könne.. Dieses Versprechen ist auch eine Haltung: weiterarbeiten, statt eine Ausstellung als Abschluss zu betrachten.

In der Schau treffen damit Leidenschaft und Handwerk aufeinander, ohne dass der Blick nur beim Rückblick stehen bleibt. Für Besucherinnen und Besucher wirkt es wie ein Rundgang durch Prozesse, die nicht einfach vergangen sind, sondern weiter anhalten.

Die Ausstellung ist noch bis 19. Juni 2026 im KulturQuartier Leoben zu sehen. Geöffnet ist sie Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr.

Wer die Werke sehen möchte, findet das KulturQuartier am Leopoldine-Pohl-Platz 1. Für organisatorische Fragen verweist Misryoum außerdem auf die Kontaktmöglichkeiten vor Ort.

Am Ende bleibt vor allem das Gefühl, dass Brandners Arbeit mehr ist als eine Sammlung von Bildern: Sie erzählt von dem Drang, das Unaussprechliche in Formen zu übersetzen. Genau diese Konsequenz macht das Jubiläum zu mehr als einem Gedenkmoment.