VfR Wardenburg in der Krise: Deutliche Pleite gegen WSC Frisia

Nach einer bitteren 0:7-Niederlage gegen den WSC Frisia steckt der VfR Wardenburg tief im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga fest.
Ein rabenschwarzer Donnerstagabend endete für den VfR Wardenburg in einem sportlichen Debakel: Mit einer deutlichen 0:7-Niederlage im Gepäck kehrte die Mannschaft vom Auswärtsspiel beim WSC Frisia zurück an die Hunte.
Durch diese schmerzhafte Pleite verpasste es der VfR Wardenburg erneut, sich aus der gefährlichen Zone der Tabelle zu befreien. Das Team verharrt damit auf dem ersten Abstiegsplatz und spürt den Druck im Klassenerhalt massiv.
Die sportliche Situation des VfR Wardenburg ist nach diesem deutlichen Dämpfer nun alarmierend, da der Abstand zum rettenden Ufer bei gleichbleibender Leistung schnell größer werden könnte.
Schon vor dem Anpfiff stand die Partie unter keinem guten Stern. Ein Stau bei der Anreise sorgte für eine extrem kurze Vorbereitungszeit, was sich in der Konzentration auf dem Platz sichtlich widerspiegelte.
Tim Staab aus dem Trainerteam fand nach dem Spiel deutliche Worte und bezeichnete die Leistung seiner Elf als bodenlos. Besonders die Art und Weise der Niederlage wirft Fragen auf, da man gegen Ende der Partie sogar noch von einem zweistelligen Ergebnis verschont blieb.
In dieser Phase der Saison ist für den VfR Wardenburg vor allem mentale Stabilität gefordert, um nach solchen Rückschlägen nicht vollständig den Faden im Abstiegskampf zu verlieren.
Die Defensive der Wardenburger zeigte sich vor allem in den entscheidenden Phasen beider Halbzeiten anfällig. Tore durch Degen, Schubert, Rockstroh, Janßen, Wedler und Saliji besiegelten das bittere Endergebnis an der Jade.
Der Blick richtet sich nun jedoch auf die nächste Aufgabe, bei der sich das Team beweisen muss. Am Freitag, den 8. Mai, empfängt die Mannschaft den Heidmühler FC zum Heimspiel.
Trainer Staab fordert für dieses Duell eine klare Reaktion seiner Spieler. Man sei sich über das eigentliche Leistungsvermögen der Akteure bewusst und erwarte nun Wiedergutmachung auf heimischem Rasen.
Die kommenden Wochen werden für den Verein wegweisend sein, da nur durch eine sofortige Trendwende der drohende Abstieg in die untere Liga noch abgewendet werden kann.