Stigger verpasst Short-Track-Podest knapp

Beim Weltcupauftakt in Yongpyong belegte Laura Stigger im Short-Track Rang vier, knapp hinter dem Podest. Mona Mitterwallner wurde Achte.
Laura Stigger hat beim Weltcupauftakt in Yongpyong im Short-Track zwar den Sprung aufs Podest knapp verpasst, aber dennoch ein starkes Zeichen gesetzt.
Im Rennen am Freitag erreichte die Mountainbikerin Platz vier. Damit blieb die Medaille in dieser Wertung nur knapp außer Reichweite. Mona Mitterwallner folgte auf dem achten Platz.
Ob es am Ende nur wenige Schritte waren oder sich die entscheidenden Sekunden erst ganz am Ende abzeichneten: Platz vier zeigt, dass Stigger im Wettkampf mit den Besten klar mithalten konnte.
Den Sieg holte die Schweizerin Sina Frei. Dahinter folgten Evie Richards aus Großbritannien und Martina Berta aus Italien auf den weiteren Medaillenplätzen.
Auch bei den Männern lief es auf ein knappes Aufeinandertreffen der Spitzengruppe hinaus. Der Franzose Mathis Azzaro setzte sich durch und gewann vor Simone Avondetto (Italien) und Dario Lillo (Schweiz).
Für den Short-Track ist der Weltcupauftakt oft ein Stimmungsbarometer: Wer früh unter den ersten Positionen auftaucht, kann die nächsten Rennen mit deutlich mehr Selbstvertrauen angehen.
Nach diesem Auftakt in Südkorea bleibt abzuwarten, wie sich die Athletinnen und Athleten in den weiteren Wettbewerben entwickeln. Gerade die knappen Abstände machen deutlich, wie eng der Kalender und die Leistungsdichte in diesem Sport sind.
Für Stigger und das Team heißt es jetzt, die Eindrücke aus Yongpyong mitzunehmen und die nächsten Chancen im Blick zu behalten. Der Viertplatzierte zu sein ist zwar kein Podest, kann aber der Startschuss für eine erfolgreiche Serie sein.