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Schweizer Pfandbriefbank holt sich 941 Millionen Franken

Es ist mal wieder ordentlich Bewegung im Schweizer Anleihemarkt. Die Pfandbriefbank hat sich gerade erst satte 941 Millionen Franken gesichert. Das Ganze läuft über drei Tranchen, was ja irgendwie typisch ist für diese Größenordnungen – man will ja flexibel bleiben. Wenn man sich die Zahlen so ansieht, riecht das förmlich nach einer soliden Strategie, auch wenn der Kaffeegeruch hier im Büro gerade ein wenig die Konzentration stört.

Die erste Tranche, Neu S. 786, kommt mit einem Betrag von 471 Millionen Franken daher. Hier beträgt der Coupon 0,625 Prozent bei einem Emissionspreis von 100,363 Prozent. Die Laufzeit erstreckt sich über drei Jahre und 121 Tage, also bis zum 28. August 2029. Der Spread gegenüber Mid-Swap liegt bei 25,0 Basispunkten. Klingt alles sehr technisch, oder? Aber es sind eben diese Details, die am Ende zählen.

Weiter geht es mit der zweiten Tranche, Neu S. 787, die mit 288 Millionen Franken ausgestattet ist. Der Coupon ist hier mit 0,750 Prozent etwas höher angesetzt, bei einem Emissionspreis von 100,630 Prozent. Die Laufzeit geht bis zum 15. Juli 2031, also ein Stück weiter in die Zukunft – fünf Jahre und 78 Tage. Interessant ist hier der Spread (Govt.) von 39,0 Basispunkten.

Dann gibt es noch die dritte Tranche, eine Aufstockung der Serie 601. Hier fließen weitere 182 Millionen Franken, was den Gesamtbetrag für diese spezifische Serie auf 342 Millionen Franken anhebt. Der Coupon liegt bei 1,500 Prozent, der Emissionspreis bei stolzen 105,571 Prozent. Die Laufzeit reicht hier sogar bis zum November 2035. Oder war es doch ein anderes Datum? Ach, egal, die Details zur ISIN CH15222562000 stehen ja fest.

Alle drei Tranchen werden ab dem 23. April 2026 an der SIX kotiert sein, die Liberierung erfolgt am 27. April. Das Rating bleibt übrigens stabil bei Aaa von Moody’s. Eigentlich eine ziemlich ruhige Angelegenheit, wenn man bedenkt, wie viel Geld da gerade den Besitzer wechselt.

Man fragt sich bei solchen Summen manchmal, wo das ganze Kapital eigentlich hinwandert, aber gut, das ist wohl eine Frage für einen anderen Tag – oder vielleicht auch gar nicht wichtig, solange die Zahlen stimmen.

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