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Rekordjahr bei HTI: Ein Blick auf Wachstum und Zukunftspläne

Es ist eine beeindruckende Zahl, die da im Raum steht: 1,622 Milliarden Euro. Für die HTI Unternehmensgruppe ist das Jahr 2025 nicht nur irgendein Geschäftsjahr gewesen, sondern ein echter Meilenstein. Kürzlich versammelten sich über 800 Mitarbeitende aus der ganzen Welt im Sterzinger Werk von Prinoth, um das Jahresabschlussfest zu begehen. Wenn man dort durch die Hallen geht, riecht es nach kalter Metallbearbeitung und einer Spur von Öl – ein Ort, an dem Technik buchstäblich Gestalt annimmt.

Präsident Anton Seeber sprach bei der Feier von einem Ergebnis, das die Vision von Innovation und Diversifizierung belohnt. Man merkt, dass der Konzern – mit Marken wie Leitner, Poma oder Bartholet – in einer ganz eigenen Liga spielt. Ein Umsatzplus von 15,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr kommt schließlich nicht von ungefähr. Besonders der Seilbahnbereich, der stärkste Pfeiler mit 60 Prozent Anteil, hat mit über 80 neu installierten Anlagen weltweit für Furore gesorgt. Oder vielleicht war es eher die Summe aus allem, die diesen Erfolg ausmacht.

Insgesamt beschäftigt die Gruppe nun 5.000 Menschen. Interessant ist dabei, dass nicht nur in die Produktion investiert wird, sondern auch massiv in die Köpfe: 42,5 Millionen Euro flossen in Forschung und Entwicklung, weitere 3,3 Millionen in die Fortbildung. Es ist diese Mischung aus harter Technik und weichen Faktoren, die den Konzern wohl so anpassungsfähig macht, selbst wenn der Markt mal unruhig wird.

Das Jahr 2025 war dabei ein Jahr, das für viele Schlagzeilen sorgte. Von der Apfelseilbahn „Funivia delle Mele“ im Trentino bis hin zu den Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2026. Übrigens, bei der Sprungschanze in Predazzo ist die Technik von Demaclenko maßgeblich beteiligt. Man hat den Eindruck, HTI ist überall dort, wo es in den Bergen oder bei großen Infrastrukturprojekten technologisch komplex wird.

Was bringt nun das Jahr 2026? Der Blick nach vorne wirkt fast schon atemlos. Projekte wie die „Cervino The One“ im Aostatal stehen an, und auch in Übersee – etwa in Mexiko – plant man große Dinge. Und dann ist da noch der Bereich der E-Mobilität bei den Pistenfahrzeugen, von dem man auf der Messe in Grenoble mehr hören wird. Ob das alles so glatt läuft? Das bleibt abzuwarten, aber die Richtung scheint zumindest festzustehen.

Neben all den großen Zahlen wurden bei der Feier in Sterzing natürlich auch die Jubilare geehrt – von 25 bis hin zu 40 Jahren Betriebszugehörigkeit. Ein Moment, der zeigt, dass hinter den Milliardenbeträgen auch eine ganze Menge Lebenszeit und persönliches Engagement steckt. Manchmal vergisst man das bei all den technischen Innovationen und den globalen Märkten, aber es ist am Ende doch das, was bleibt.

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