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Positive Aufbruchstimmung in Rosental: Was sich jetzt bewegt

In Rosental weht derzeit ein spürbar anderer Wind. Nach Zeiten, in denen es um die lokale Kaufwelt eher ruhig – oder sagen wir: wenig rosig – bestellt war, scheint nun endlich Bewegung in die Sache zu kommen. Dass mit Siegfried Weixler ein Einheimischer das Ruder übernommen hat, wertet die Gemeinde laut Bürgermeister Johannes Schmid als echtes Signal. Man merkt es einfach, wenn man durch den Ort geht und das Klopfen und Hämmern hört. Der erste große Ankerpunkt ist dabei der geplante Umzug des McDonalds vom Kreisverkehr direkt in die Kaufwelt, genau dorthin, wo früher die Billa-Filiale stand. Das Gebäude muss komplett weg, aber wenn alles nach Plan läuft, soll der neue Standort noch in diesem Jahr den Bau starten. Eigentlich ein guter Zeitpunkt für einen Neustart, oder?

Finanziell steht die Gemeinde erstaunlich stabil da. Für 2025 wurde das Budget nicht nur konsolidiert, sondern es konnte sogar ein kleiner Überschuss erzielt werden. Das erlaubt Projekte, die schon lange auf der Wunschliste standen. Ein ordentlicher Brocken ist dabei die Kauffold-Straße, die als Verbindung nach Karlschacht dient. 370.000 Euro investiert die Gemeinde in die Generalsanierung. Die Straße war stellenweise wirklich in einem bedauernswerten Zustand – das merkt man, wenn man selbst einmal mit dem Auto darüber fährt. Bis Oktober soll hier alles fertig sein, inklusive neuem Asphalt und Banketten.

Stichwort Karlschacht: Das Bergbaumuseum bekommt ebenfalls ein Upgrade. Die Erweiterung wird im Herbst abgeschlossen sein, was den Tag des Bergbaus in den September rücken lässt. Es ist schön zu sehen, wie sich hier Leute wie Franz Borstner und Ernst Lasnik zusammen mit vielen pensionierten Bergarbeitern ehrenamtlich einbringen. Das hat Charakter.

Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr tut sich was. Das Rüsthaus ist in die Jahre gekommen und braucht mehr Platz für größere Fahrzeuge. „Wir starten heuer mit geschlechtergetrennten Sanitärräumen“, erklärt Schmid, während der große Zubau an der B70 dann über die nächsten Jahre verteilt realisiert werden muss. Das sind eben diese Dinge, bei denen man erst mal schauen muss, was das Budget hergibt – aber es ist ein Anfang.

Ach ja, und dann sind da noch die Padel-Plätze bei der Jugend- und Freizeitanlage. Gerd Hösele und sein Sohn Jan Pfaffen haben da echt was Tolles hingestellt. Ich war selbst dort und habe es ausprobiert – das kleine Schmuckstück an Courts passt perfekt zum Zeitgeist. Apropos Zeitgeist: Die Energiegemeinschaft wächst stetig, 100 Teilnehmer sind bereits dabei, was sich sogar bei den Kosten für die Eishalle bemerkbar macht. Zwar gab es dort diesen Winter weniger Zulauf, aber das lag wohl eher am Natureis im Bezirk als am Angebot selbst. Es gibt so viel zu tun, neue Lokale wie das „Schönheitswerk“ oder die Bar Nr. 7 öffnen ihre Türen – irgendwie fühlt sich das alles gerade sehr nach Aufbruch an. Oder vielleicht einfach nach dem längst überfälligen Schwung?

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