Germany News

Oldenburger des Jahres in Oldenburg: Gewinner erhalten 100 Euro

Bei der Aktion „Oldenburger des Jahres“ haben Abstimmer jetzt ihre 100-Euro-Gewinne erhalten. Nominiert wurden erneut Ehrenamtliche – mit Fokus auf Hospizarbeit, Psychosoziale Hilfe und Vereinsunterstützung.

Oldenburg steht einmal mehr im Zeichen des Ehrenamts: Im Rahmen der Aktion „Oldenburger des Jahres“ wurden jetzt mehrere ausgeloste Gewinner mit je 100 Euro bedacht.

Am Donnerstag hatte die NWZ gemeinsam mit der Oldenburger Volksbank drei Teilnehmende in die Vorstellungsrunde eingeladen.. Dort hatten sie zuvor aus den Nominierungen jene Favoriten ausgewählt, für die ihre Stimmen zählten.. Aus allen abgegebenen Stimmen wurden anschließend jeweils 100 Euro ausgelost – und nun konnten die Gewinner das Preisgeld persönlich entgegennehmen.

Eine der Stimmen kam von Anne Beek, die selbst Verbindungen zur Hospizarbeit kennt.. Sie entschied sich für Detlef Eberlei-Becker, der seit 2022 im Ambulanten Hospizdienst Oldenburg engagiert ist.. Beek begründet ihre Wahl mit dem Eindruck, dass Eberlei-Becker „eine bemerkenswerte Arbeit“ leistet.. Wer solche Unterstützung erlebt hat, sagt sie sinngemäß, merkt schnell, wie wichtig sie für Betroffene und Angehörige sein kann.. Beek erzählt auch, dass sie selbst einmal im Hospiz zu Besuch war und dort eine Atmosphäre wahrgenommen hat, die Mut macht und zugleich entlastet.

Eine weitere Stimme fiel auf Sven Franke.. Gewählt wurde er von Achim Baumann, der den Johanniter-Aktiven auch persönlich aus dem beruflichen Umfeld kennt.. Franke engagiert sich besonders in der Psychosozialen Notfallversorgung.. Baumann reagiert darauf mit großem Respekt: „Hut ab“, sagt er – und ergänzt, dass er generell überzeugt ist, dass die Johanniter in Oldenburg an vielen Stellen sinnvoll beitragen.

Auch Vereinsarbeit wurde bei den Nominierungen sichtbar.. Matthias Schwarting hilft dort, wo es gerade gebraucht wird – beim Sportverein GVO.. Dass er in seiner Abstimmungsrunde viel Unterstützung bekommen hat, passt zu seiner Rolle im Alltag des Vereins: Laut Berichten aus dem Umfeld zeichnet sich Schwarting dadurch aus, dass er regelmäßig im Einsatz ist und unkompliziert mit anpackt.. Eine der Stimmen kam unter anderem von Reno Janssen, der selbst Gewinner und zugleich Vereinsmitglied ist.. Weil Janssen verhindert war, übernahm Fußball-Abteilungsleiter Josef Schnell die 100 Euro.. „Matthias hilft überall und ist auch jedes Wochenende im Einsatz.. Ohne solche Helfer würde das alles gar nicht funktionieren“, sagt Schnell und bringt damit auf den Punkt, warum Ehrenamt im Verein oft die unsichtbare Basis bildet.

Warum 100 Euro hier mehr bedeuten als nur ein Preis

Blick auf die nächsten Schritte

June-Gala: Spannung bleibt, das Engagement läuft weiter