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Maibaum in Gschwandt: HOCH DEM ERSTEN MAI

In Gschwandt wurde der Maibaum am 30.4.2026 gemeinsam mit Landjugend und Gemeinde aufgestellt. Mit Musik, Speis und Spannung.

Der Maibaum in Gschwandt steht wieder dort, wo er hingehört, und genau das war am 30. April der Mittelpunkt vieler Blicke.

Traditionsgemäß wurde der Baum am Ortsplatz aufgestellt, organisiert von der Gemeinde Team Gschwandt gemeinsam mit der Landjugend.. Mehrere Holzstangen unterschiedlicher Länge kamen dabei zum Einsatz, und unter Anleitung von zwei Profis wurde der Maibaum Schritt für Schritt angehoben, bis er schließlich kerzengerade in der Verankerung stand.

Damit der Brauch auch bei widrigen Bedingungen sicher bleibt, wurde wegen starken Windes zusätzlich ein LKW-Kran mit Gurt am Baum angebracht. Die eigentliche Arbeit zum Aufstellen übernahmen aber die Männer der Landjugend.

Wichtig ist dabei nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Aufwand: Wenn Tradition mit klaren Sicherheitsmaßnahmen verbunden wird, bleibt das Fest für alle Beteiligten verlässlich.

Für die Stimmung sorgten hunderte Besucher. Der Musikverein Gschwandt spielte unter der Leitung von Stadtführer Wolfgang Wampl, während die arbeitsintensiven Momente sichtbar zur Sache gingen.

Erleichterung gab es zwischendurch: Doppelliterspenden von Bgm. Fritz Steindl halfen, die Schweißarbeit besser zu durchstehen. Zeitgleich konnten sich die Zuschauer bei Speis und Trank stärken, die über die Ausschank vom Team Gschwandt OÖVP bereitgestellt wurden.

Dass bei so einem Aufstellen mehrere Gruppen zusammenwirken, macht den besonderen Charakter aus: Das ist gelebte Dorfgemeinschaft, die man nicht nur sieht, sondern spürt.

Nach rund 1,5 Stunden konnte gefeiert und gejubelt werden. Der Maibaum ist nun fest am Dorfplatz in Gschwandt verankert und wird dort bis 31. Mai 2026 stehen.

So bleibt der Jahresablauf in greifbarer Form sichtbar, und der Brauch trägt dazu bei, dass Tradition und gemeinsames Miteinander auch künftig einen festen Platz haben. Ein schöner Moment, der nach Misryoum-Arturbühne aussieht: nah dran, gemeinsam gestaltet und für den Ort wirklich bedeutend.