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Flachgauer löst Massencrash auf A1 in Laakirchen aus

Bei Laakirchen kam es auf der A1 zu einem Crash mit vier beteiligten Fahrzeugen. Wegen eines beschädigten Autogastanks musste die Strecke stundenlang gesperrt werden.

Ein beschädigter Gastank hat bei Laakirchen einen spektakulären Unfall auf der A1 ausgelöst und die Strecke stundenlang lahmgelegt.

Nach Angaben von Misryoum ereignete sich der Zwischenfall am Donnerstag kurz nach 17 Uhr auf der Westautobahn im Bereich Laakirchen (Bezirk Gmunden). Ein 28-jähriger Lenker aus dem Flachgau dürfte dabei das Ende eines Staus übersehen haben.

In der Folge kam es zu einem heftigen Aufprall, der eine Kettenreaktion nach sich zog. Insgesamt wurden vier Fahrzeuge ineinandergeschoben, darunter auch ein besonders stark betroffener Wagen.

Die Situation war damit nicht nur unfallbedingt, sondern auch sicherheitsrelevant: Wenn Autogas austritt, müssen Einsatzkräfte besonders umsichtig handeln.

Besonders brenzlig war laut Misryoum das Fahrzeug eines 32-jährigen Slowaken, in den der Flachgauer prallte. Dieses wurde schwer beschädigt, und der Tank begann zu lecken, da es mit Autogas betrieben wird.

Um den Gefahrenbereich unter Kontrolle zu bringen, musste die Feuerwehr Laakirchen großräumig absperren und das Gas kontrolliert ablassen. Gleichzeitig wurde die Richtungsfahrbahn Wien für die Dauer der Arbeiten komplett gesperrt.

Der Verkehr wurde währenddessen bei Regau abgeleitet. Während der 28-Jährige und weitere Beteiligte mit dem Schrecken davonkamen, musste der 32-Jährige verletzt ins Klinikum Vöcklabruck gebracht werden.

Solche Sperren bedeuten für Pendler oft erhebliche Verzögerungen, zeigen aber zugleich, warum die Unfallabwicklung mit Fokus auf Sicherheit so viel Zeit braucht.

Erst gegen 21 Uhr konnte die A1 im Bereich Laakirchen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Misryoum macht damit deutlich, dass der Unfall zwar glimpflich für mehrere Personen ausging, die Folgen für den Ablauf auf der Autobahn jedoch spürbar waren.

Am Ende bleibt vor allem die Botschaft: Auch in Stauphasen entscheidet Aufmerksamkeit über Sicherheit, während ein technischer Defekt wie ein lecken­der Gastank die Lage schnell eskalieren lassen kann.