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Asfinag: Deutlich mehr Einsätze im Winter 2025/2026

Der vergangene Winter war für die Autobahnmeistereien eher Arbeit als Ruhe. Die Asfinag meldet eine deutliche Zunahme an Einsätzen – und vor allem beim Verbrauch von Salz und Sole.

ÖSTERREICH. Die Winterdienstsaison 2025/2026 war im Vergleich zum Vorjahr von einer klaren Zunahme der Einsätze geprägt. Während die Saison 2024/2025 noch sehr mild verlief, brachten anhaltende Kälteperioden und starke Niederschläge in diesem Zeitraum den Betrieb auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen spürbar in Schwung. Die Einsatzstunden stiegen um elf Prozent auf insgesamt 118.168 an. Und ja, wenn man das so liest, klingt es nach Statistik. In der Realität bedeutet es vor allem: mehr Fahrten, mehr Material, mehr Koordination.

Am deutlichsten fällt der Materialverbrauch ins Gewicht. Der Salzverbrauch stieg um 72 Prozent auf insgesamt 70.282 Tonnen. Das entspricht etwa 11.446 Lkw-Ladungen. Dazu kam ein Anstieg beim Soleverbrauch: Mit einem Plus von 52 Prozent auf 25,33 Millionen Liter geht der Trend ebenfalls klar nach oben. Misryoum newsroom berichtete dazu, dass diese Kombination die Einsätze in die Höhe getrieben hat – logisch, weil mehr Schnee und Eis am Ende eben mehr Chemie und mehr Logistik verlangen.

Weihnachten als kritische Phase spielte dabei besonders früh eine Rolle. Zu den kritischsten Zeitpunkten zählten die Schneefälle zu Weihnachten, eine extreme Eisregen-Lage Mitte Jänner sowie ein intensives Italientief im Februar. Dieses Tief bescherte der Autobahnmeisterei Ansfelden mit 3.900 Tonnen Salz einen historischen Verbrauchsrekord. Trotzdem blieb die Verkehrssicherheit laut Asfinag durchgehend gewährleistet. Man stellt sich das vor wie diesen Moment am Morgen, wenn es draußen noch nach Winter riecht, dieser beißend-salzige Duft von der Straße – und dann die Räumfahrzeuge wieder loslegen.

Geschäftsführerin Tamara Christ betonte außerdem die Flexibilität der Flotte. „Unsere Lkw-Flotte ist flexibel einsetzbar und für plötzliche Wintereinbrüche gut gerüstet. Viele Fahrzeuge verfügen über Wechselaufbauten, sodass wir jederzeit kurzfristig von Reinigungs- auf Räumaufgaben umrüsten können“. Und irgendwie passt das auch zu dem, was die Zahlen erzählen: Wenn sich das Wetter schneller dreht als geplant, hilft nur Umstellen – nicht diskutieren.

Neben dem operativen Teil treibt die Asfinag nach eigenen Angaben auch Digitalisierung voran. Mit der Einführung digitaler Lieferscheine in der Salzlogistik wurden über 2.000 Dokumente elektronisch verarbeitet. Das soll die Effizienz in der Lagerhaltung und Disposition nachhaltig steigern. Die Gesamtkosten für den Winterdienst beliefen sich in dieser Saison auf etwas mehr als 56 Millionen Euro – vergangenes Jahr waren es 47 Millionen Euro. Wenn man das nebeneinanderlegt, wirkt der Kostenanstieg fast… nachvollziehbar. Aber eigentlich überrascht es dann doch wieder, wie stark die Summe bei so viel zusätzlichem Einsatz und Material nach oben geht.

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