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13. Platz im Rotjacken-Kader besetzt: KAC verlängert mit Fabian Hochegger

Der EC-KAC hat Fabian Hochegger um zwei Jahre verlängert. Der Stürmer bleibt im Rotjacken-Kader und startet 2026/27 mit der Rückennummer 85 in sein sechstes Jahr.

KLAGENFURT. Der EC-KAC setzt für die kommende Saison 2026/27 auf Kontinuität: Der gebürtige Klagenfurter Fabian Hochegger hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert und damit den 13. Platz im Rotjacken-Kader fest besetzt.

Der Stürmer, der alle Altersstufen im Nachwuchs des österreichischen Rekordmeisters durchlief, bleibt seinem Stammverein damit weiter treu.. Die Vereinbarung läuft über zwei weitere Saisonen bis 2028, Hochegger startet nach der Unterschrift in sein sechstes Jahr in der Kampfmannschaft.. Sein Weg führte ihn zunächst über das Future Team in der Alps Hockey League, bevor er später den Sprung in den Profi-Kader schaffte.

In den vergangenen fünf Jahren war Hochegger dabei nicht nur Teil der Mannschaft, sondern über lange Zeit ein Stehvermögen-Spieler.. Insgesamt absolvierte er 226 Bewerbsspiele für den EC-KAC und sammelte dabei 64 Scorerpunkte (32 Tore, 32 Vorlagen).. Auffällig ist auch seine Entwicklung auf der offensiven Seite: In der Saison 2024/25 erreichte er zweistellige Trefferzahlen, zuvor ebenfalls.. Gerade dorthin, in den Bereich zwischen Spielintensität und Torgefahr, verortet ihn auch die sportliche Einschätzung des Vereins.

Allerdings war die Entwicklung der letzten Spielzeiten auch von Verletzungen mitbestimmt.. In den beiden vergangenen Jahren kam er jeweils verspätet ins Spiel, weil Blessuren den Start verzögerten.. Umso mehr lohnt ein genauer Blick darauf, was er trotz dieser Herausforderungen auf dem Eis leistete: In der abgelaufenen Saison bewegte sich sein Scoring – gemessen in Relation zur Einsatzzeit – im Bereich gestandener Führungsspieler.. Für den EC-KAC ist das ein wichtiges Signal, weil es zeigt, dass Hochegger auch dann Wirkung entfaltet, wenn der Saisonstart nicht ideal läuft.

Forecheck als Trumpf, Torarbeit als Zusatznutzen

Furey stellt aber auch die zweite Seite heraus: Hocheggers Fähigkeit, mit hoher Intensität im Bereich rund um das Tor effektiv zu sein.. Genau diese Unangenehmheit im Duell, das sich „unter die Haut gehen“, ist ein Faktor, der in der Praxis häufig nicht in Statistiken sichtbar wird, aber in vielen Spielszenen den Ausschlag gibt.. Der Coach sieht darin eine wertvolle Eigenschaft fürs gesamte Kollektiv und verknüpft sie mit dem Anspruch, Hocheggers Entwicklung weiter zu begleiten.

Vertragsverlängerung mit Nummer 85 und klarer Erwartung

Für Hochegger selbst ist die Fortsetzung beim EC-KAC eine emotionale Angelegenheit.. In seiner Stellungnahme macht er deutlich, dass die Vertragsverlängerung „als Klagenfurter“ für ihn viel bedeutet: Es sei eine Ehre, vor Fans zu spielen, die dem Team „bei Sieg wie Niederlage“ den Rücken stärken.. Zugleich lenkt er den Blick auf den sportlichen Weg zurück zu voller Leistungsfähigkeit.. Die vergangenen Jahre seien verletzungsbedingt herausfordernd gewesen, nun sehe er aber „kraftvoll“ in eine positive Zukunft.

Analytisch betrachtet passt die Verlängerung auch in eine größere Logik: Gerade in Teams mit hohen Ansprüchen sind Spieler wie Hochegger interessant, weil sie eine Mischung mitbringen, die in der Saison über viele Spiele hinweg besonders zählt – Einsatzzeit, Intensität, Zielstrebigkeit und die Bereitschaft, an sich zu arbeiten.. Wenn die Einsatzzeiten aufgrund von Blessuren zuletzt nicht durchgehend ideal waren, wird die nächste Saison zur entscheidenden Bewährungsprobe: Dann zeigt sich, wie stabil sich seine Beiträge über die gesamte Saisonlinie ziehen.

Auch die Richtung, die Hochegger vorgibt, wirkt dabei realistisch: „Harte Sommertrainings“ sollen die Grundlagen legen, damit er im Saisonverlauf nicht nur punktuell auffällt, sondern konstant.. Gleichzeitig formuliert er ein klares sportliches Ziel: Der EC-KAC habe „endlich“ das große Ziel zu erreichen.. Für die Rotjacken bedeutet das: Der 13.. Platz im Kader ist nicht nur organisatorisch besetzt – er ist mit einem Spieler verbunden, der den Verein nicht erst in der Profikarriere gefunden hat, sondern ihn von früh an geprägt hat.